Die Vier goldenen Weisheiten

Wenn man es sich einmal genau betrachtet, ist es wirklich nicht schwer, im Frieden zu leben. Das Buch "Eins mit Allem - Eine Liebesgeschichte" von Guru Melanie Jurak und Guru (Jesus Bruder) Bauchi versorgt uns mit vier goldenen Weisheiten, die uns dabei helfen können. Wir können uns an sie halten wie an Spielregeln. Jeder so gut er kann, und als Vorbild für alle anderen. Das meiste davon ist tatsächlich sehr ungewohnt. Wir brauchen uns davon aber nicht davon abhalten zu lassen, trotzdem nach ihnen zu handeln. Die erste Weisheit ist eher eine logische Erkenntnis, durch deren Einhaltung und Umsetzung wir uns einen Raum von Freiheit ermöglichen, in dem wir die drei folgenden dann praktisch umsetzen können. Die erste Weisheit lautet: 

Richte keinen Schaden an, dann kannst du tun und lassen, was du möchtest. 

Was zunächst klingt wie ein salopper Freifahrtschein für alles, entpuppt sich als pure Logik: Wenn ich das, was ich tun möchte, so mache, dass niemand darunter leiden muss, dann beschwert sich auch keiner. Gibt es keinen Kläger, dann auch keinen Richter und niemanden, den irgendwie anginge, was ich da gerade mache. Aber auch nur so habe ich die Ruhe, das was ich tun möchte auch so zu tun, dass ich es genießen kann, eben weil niemand darunter leidet und mich deswegen auch keiner dabei stört. 
Manches kann ich demnach nicht einfach machen wann und wo ich will! Das besagt diese Regel eben auch nicht. Sie sagt nicht, dass man respekt- und rücksichtslos einfach den Elefanten im Porzellanladen raushängen lassen kann, sondern eben das genaue Gegenteil. Die nötige Rücksicht und der Respekt vor den Grenzen Anderer ermöglicht, mir meine Wünsche da zu erfüllen, wo sie eben keinen Schaden anrichten. 
Anmerkung: Wenn jemand doof findet, was ich mache, ist das zwar sein Problem, aber kein Schaden. Niemand muss toll finden, was ich mache, es darf nur niemandem schaden. Mich von der Meinung anderer davon abhalten zu lassen, zu tun was mich glücklich macht, schadet mir, und genau das darf auch nicht passieren. Behalte ich das alles im Auge, ermöglicht mir das, die nächste goldene Weisheit zu leben, die da heißt: 

Lebe dein eigenes Leben und lass Andere das ihre leben. Sie sind deine Geschwister.

Wenn wir alle mal damit aufhören, vor den Türen Anderer zu kehren und uns mit deren Belangen auseinanderzusetzen, können wir uns wieder unserem eigenen Leben widmen, und unsere eigenen Träume leben. Es ist ein ganzheitliches "Sich aus dem Weg gehen", wie wir es aus der Fußgängerzone kennen. Dabei dürfen wir durchaus nett zueinander sein, aber wo eben genau das nicht geht, sollte man einfach auf Abstand gehen, damit man nicht aneinander gerät. So können wir einander helfen, die erste goldene Weisheit einzuhalten und dafür zu sorgen, dass jeder sich frei bewegen kann. Um das zu verstärken, bietet sich die dritte goldene Weisheit an, und sagt uns: 

Sag immer offen, was Du denkst. Bei Problemen helfen Geheimnisse nicht weiter. 

Offene Kommunikation ist ein Segen. Wie schön ist es, wenn man sagen darf, was man denkt und dabei denken darf, was man will? Ohne befürchten zu müssen, dafür ganz schlimme Konsequenzen tragen zu müssen oder gar nicht mehr geliebt zu werden! Wenn Probleme entstehen, ist sehr dienlich, wenn jeder noch so abstruse Gedanke mit auf den Tisch kommt. Vor allem wenn man keine Ahnung hat, hinter welcher Ecke sich die Lösung verstecken könnte. Es ist unabdingbar, dass jeder Beteiligte seine Beobachtungen völlig unbedarft und frei mit auf den Tisch legen kann! Bis eine Lösung gefunden ist, gibt es keinen Gedanken, der unausgesprochen bleiben sollte. Diese Gedanken sollten allerdings auch mit der Lösung des Problems zu tun haben, und nicht damit, andere anzugreifen oder herunterzumachen. Konstruktiv zu blieben ist keine große Kunst, das hat einfach mit einem gewissen Interesse zu tun. Es gibt auch kontraproduktive Gedanken, die irgend ein Ego loswerden möchte. Auch diese sollten offen ausgesprochen werden können, wenn jemand sie nicht in sich behalten kann, aber man sollte ihnen kein allzu großes Gewicht geben. Fokus auf den offenen Austausch legen, dann klappt das prima! Derweil lässt uns die vierte goldene Regel wissen:

Behalte den Frieden, die Ruhe, die Liebe und die Freude an allem im Fokus.

Wir erleben das, worauf wir unseren Fokus legen. Und das dann auch noch in der Art, wie wir selbst es interpretieren. Legen wir den Fokus also auf Frieden, Ruhe, Liebe, Freude, Glück, Wertschätzung und weiter solcher Dinge, dann ist das auch das, was wir erleben. Täglich die Nachrichten zu schauen ist da nicht wirklich hilfreich, jeden Tag für Andere arbeiten zu gehen genau so wenig, wenn es keinen Spaß macht. Das lenkt ganz gewaltig und effektiv davon ab! Wer von einem Leben in Frieden träumt, der sollte sich demnach auch mit Frieden und friedvollen Dingen beschäftigen, ihn in sich fühlen und stärken. Das gilt für alles andere auch. 

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